Hallenbau
Schon länger überlegten die Stocksportler wie es machbar wäre, eine Überdachung über ihre Bahnen zu bekommen. Denn war das Wetter schlecht, mussten das Training oder gar Turniere ausfallen. Da kam es nicht ungelegen, dass Martin Haberstock anbot, für den Bau einer Stocksporthalle das benötigte Holz zu spenden. Klar war, dass die meiste Arbeit durch Eigenleistung erbracht werden musste, denn eine ganze Halle durch fremde Hilfe zu errichten war finanziell schlicht nicht machbar. Zahlreiche Abteilungsmitglieder erklärten sich jedoch sofort bereit, anfallende Arbeit zu übernehmen. Daher wurde nicht lange überlegt und ein Plan ausgearbeitet.
Von April 2006 bis ins Frühjahr 2007 wurden schlussendlich nicht nur durch Abteilungsmitglieder, sondern auch von Mitgliedern anderer Abteilungen über 7000 Arbeitsstunden geleistet, um diese Halle zu errichten.
1. Fundament
Anfang April 2006 wurde damit begonnen, das Fundament der Halle zu errichten. Am 24.04. rückten dann die Betonmischer an.
2. Holzarbeiten
Während einige Mitglieder der Abteilung bereits das Fundament der Halle gossen, waren andere schon im Wald, fällten dort Bäume und brachten das Holz in das Sägewerk. Dort schnitten sie es in Bretter und Pfeiler, die für die Halle benötigt wurden.
3. Grundgerüst
Nachdem bereits einige Balken und Pfeiler geschnitten waren, wurde im Juni mit dem Aufstellen der Grundpfeiler begonnen.
4. Nagelbinder
Eine besonders schweißtreibende Arbeit war die Fertigung der über 45 Nagelbinder per Hand im heißen Juli. Dazu wurde eine Vorlage am Boden aufgebaut und die Balken hineingelegt. Anschließend wurden sie zusammengenagelt. Einige der verwendeten Balken waren so gewunden, dass sie erst durch kräftezehrenden Einsatz "hingebogen" werden mussten.
5. Aufstellen
Mitte August war des dann so weit: Die Nagelbinder und Stirnseiten der Halle waren fertig und konnten aufgestellt werden. Mit einem Kran wurden sie in die Höhe gehievt und dann befestigt.
6. Dachdecken
Im September war es Zeit, das Dach zu decken. Dank tatkräftiger Mithilfe der Fußballer und des TuS-Vorstandes Anton Bläsius wurde auch diese Arbeit - immerhin galt es xy m² Dach zu decken - an einem Tag geschafft.
Erwähnenswert: Der Kran, der die Schindeln auf das Dach hob, hatte Verspätung. Er kam erst, als bereits fast eine gesamte Dachseite gedeckt war. Die Schindeln wurden per Hand weitergereicht.