Zum Hauptinhalt springen

"10 Jahre Karatinger"

10 Jahre Karate beim TuS Alztal Garching

Am vergangenen Wochenende feierte die Karate Abteilung des TuS ihr 10 jähriges Bestehen mit einem Karate und Kobudo Lehrgang mit anschließender Jubiläumsfeier.

Nach den kürzlichen Lockerungen der Corona Beschränkungen, entschied sich die Abteilung kurzfristig für eine Jubiläumsfeier. Als Lehrgangstrainer konnten Hanshi Jamal Measara 9.Dan aus Kelheim, Kyoshi Lothar Ratschke 8.Dan aus Erfurt und Renshi Werner Bachhuber 6.Dan aus München gewonnen werden. Der Einladung der TuS Karateka folgten rund 80 Teilnehmer aus ganz Deutschland. Um 10 Uhr begannen am Samstag, unter Einhaltung des Hygienekonzeptes, die parallel stattgefundenen Trainingseinheiten für Kinder/Jugend und den Erwachsenen. Die Kinder und Jugendlichen trainierten bei Hanshi Measara und Renshi Bachhuber verschiedene Grundtechniken des Shorin Ryu Seibukan. Bei den Erwachsenen lies Kyoshi Ratschke die Shotokan Kata Nijushiho trainieren. Das Verbessern der Einzeltechniken, das üben einzelner Katasequenzen sowie die komplette Form wurden studiert. Selbstverständlich wurde auch das Bunkai, die Anwendung der Techniken mit Partner, geübt. Nach einer kurzen Pause wechselten die Trainer die Gruppen und so wurde bei den Kindern und Jugendlichen bei L. Ratschke die Unterschiede, sowie die vielen Gemeinsamkeiten der verschiedenen Stilrichtungen, und einige Selbstverteidungstechniken trainiert. Bei J. Measara und W. Bachhuber stand die Einheit im Zeichen der sehr alten okinawanischen Kata Chinti. Hanshi Measara erlernte die Kata im Jahr 1986 bei einem alten Karate Meister auf Okinawa und gab sein Wissen über diese Kata und deren Bunkai zum ersten Mal bei einem Lehrgang weiter. Mit voller Konzentration und Ehrgeiz versuchten die Teilnehmer den Ausführungen und die Tipps von Hanshi Measara und Renshi Bachhuber umzusetzen. Nach einer Stärkung in der Mittagspause wurde die Zeit aber auch bereits als Vorbereitung zur gemeinsamen Abschluss Trainingseinheit genutzt. Hierbei wurden die Ersatz Nunchaku, bestehend aus einem fest zusammen gerollten Handtuch, das mit Gewebeband mehrfach umwickelt werden muss, vorbereitet. Original Nunchaku sind in Deutschland verboten. Mit dem Nunchaku wurden die Grundtechniken (Nunchaku Hojo Undo) einstudiert und geübt. Nach dem erlernen der Grundtechniken wurden diese mit dem Partner als Anwendung trainiert. Im Laufe dieser Trainingseinheit, traf Wolfgang Weigert der Präsident des Bayerischen- und Deutschen Karate Verbandes, sowie Vizepräsident der World Karate Federation in der Turnhalle am Sportzentrum ein. Eigens zum Jubiläum der TuS Karateka reiste dieser mit der DKV Medienreferentin Gitti Kraußer nach Garching an. Nach einer kurzen Ansprache würdigte er die sehr guten Trainingsmöglichkeiten beim TuS Alztal, die vielen erfolgreich ausgerichteten Lehrgänge und Veranstaltungen, sowie die vielen Erfolge der Garchinger bei Bezirks-, Landes-, und Bundesmeisterschaften, aber auch den Medaillengewinn bei der Europameisterschaft im Jahr 2020 in Budapest. Der Abteilungsleiter Manfred Pfeiffer durfte aus den Händen des DKV Präsidenten die Ehrenurkunde für besondere Dienste in der Kampfkunst Karate für die TuS Alztal Abteilung entgegen nehmen. Des weiteren durfte er die Urkunde zum 10 jährigen Bestehen in Empfang nehmen. Darüber hinaus wurde Claudia Reiter und Hans Hawe mit der Urkunde und der Ehren Nadel in Silber, zur Anerkennung und Würdigung der herausragenden Leistungen im Bayerischen Karate Bund ausgezeichnet. Der Abteilungsleiter M. Pfeiffer erhielt ebenfalls diese Urkunde und Ehren Nadel in Silber mit Gold. Zu den Ehrungen und den anschließenden Feierlichkeiten konnten auch noch der Stilrichtungsreferent des Bayerischen Karate Bundes Fritz Oblinger, der Bezirksvorsitzende des Oberbayerischen Karate Bundes Richard Schalch und der Vorsitzende des TuS Alztal Garching Franz Bernhard begrüßt werden. Zum Abschluss ging der Dank des Abteilungsleiters an die Trainer, Mitglieder, sowie allen Unterstützern und den vielen helfenden Händen ohne die solche Veranstaltungen nicht zu bewerkstelligen wären.