Rita Siebert mit zwei Silber Medaillen bei der Deutschen Meisterschaft der Leistungsklasse in Ingolstadt
Die Bundeskader Athletin Rita Siebert von der Karateabteilung des TuS Alztal Garching steht zweimal auf dem Siegerpodest.
Zur Deutschen Meisterschaft im Karate meldeten 319 Sportler aus 134 Vereinen.
Für den TuS Alztal ging Rita Siebert in der Kategorie Kata Einzel der Damen und im Kata Team an den Start.
Für die Entscheidung um den nationalen Titel qualifizierten sich 40 Damen aus dem gesamten Bundesgebiet.
Verteilt auf sechs Kampfflächen wurde die TuS Sportlerin in Pool 1 auf Tatami 3 gelost.
Als Medaillengewinnerin des Vorjahres wurde ihr in Runde 1 ein Freilos zugesprochen.
In der 2. Runde stand ihr die Konkurrentin L. Schäfer aus Frankfurt gegenüber. Mit einer guten Leistung der Kata Anan Dai konnte sie sich das Vorrücken in die nächste Runde sichern.
Bereits in der 3. Runde stand ihr die Silber Medaillengewinnerin der Deutschen Meisterschaft des Jahres 2024, J. Narboada aus Duisburg gegenüber. Mit einer sehr guten Leistung der Kata Suparinpei konnte sie sich mit 4:1 Kampfrichterstimmen den Einzug in das Viertelfinale sichern.
Im Viertelfinale wartete C. Ewald aus Frankfurt als Konkurrentin um den Einzug in das Halbfinale. Mit einer blitzsauberen Darbietung der Kata Papuren, lies die TuS Athletin der Gegenerin keine Chance und zog mit einem deutlichen 5:0 in die Runde der Besten vier.
Nach einer 90 minütigen Pause stand das Halbfinale auf Tatami 4 an.
Die Bundeskader Athletin J. Stevens aus Frankfurt gewann den Pool 2 und somit stand das Halbfinale fest. Mit der Kata Chatanyara Kushanku kämpfte Rita um den Einzug in das abendliche Finale der DM 2026. Mit einer technisch sowie athletisch blitzsauberen Kata konnte sie die Kampfrichter mit einer Wertung von 4:1 für sich gewinnen und sicherte sich den Einzug für die Entscheidung um den DM Titel.
Sofort im Anschluss stand das Viertelfinale der Kategorie im Kata Team an.
Mit der Besetzung P. Hebbel, S. Jay und R. Siebert ging das vom Bundestrainer E. Karamitsos neu formierte Damen Team für Frankfurt an den Start.
Mit einer guten Leistung der Kata Anan Dai und einer Wertung von 5:0 hatten sie das Team Lemgo-Lippe klar bezwungen.
Im Halbfinale stand das Team aus Ingolstadt/Mömlingen als Konkurrent um den Einzug in das Finale gegenüber.
Mit der Kata Anan und einem 4:1 sicherten sie sich den Einzug in das Finale und somit stand das 21Jährige TuS Talent zweimal im Finale bei der Deutschen Meisterschaft der Erwachsenen am Abend.
Nach Abschluss der letzten Vorkämpfe in den Kumite Kategorien wurde gegen 17 Uhr mit den Vorbereitungen für das Finale begonnen.
Aus dem Aufwärmbereich wurden alle Finalisten zur Präsentation abgeholt und in die Wettkampfarena begleitet. Pünktlich um 18 Uhr stand das Finale der Kata Damen im Einzel an. Die TuS Sportlerin präsentierte hochkonzentriert und mit einer hervorragenden Leistung die Kata Chatanyara Kushanku. Mit sehr viel Applaus wurde ihre Topleistung von den Zuschauern bedacht. Die Konkurrentin J. Vlai aus Mömlingen bestritt mit der identischen Kata den Kampf um den Titel. Das fachkundige Publikum verfolgte die Darbietung der Finalgegnerin und konnte einige kleine Fehler erkennen und diese wurden auch hörbar quittiert. Dann das Urteil der Kampfrichter. Mit einer völlig unverständlichen Wertung von 3:2 Kampfrichterstimmen zugunsten der Sportlerin aus Mömlingen wurde das Ergebnis vom Publikum, den Betreuern und Sportlern diskutiert.
Viel Zeit zum durchatmen blieb jedoch nicht. Nach einer nur kurzen Pause stand bereits die Vorbereitung für das Finale im Kata Team an. Das Team des Landesverbandes Nordrhein Westfalen, welches seit vielen Jahren in dieser Formation besteht, bestritt mit der Kata Unsu den Kampf um den DM Titel. Im Anschluss versuchte Rita mit ihrem Team und der Kata Kururunfa das Finale für sich zu entscheiden. Trotz einer sehr guten Leistung mit sauberen, athletischen und synchronen Techniken und einem gelungenen Bunkai (Anwendung der Techniken), reichte es für das Team um Rita nicht zum Sieg. Das Team aus NRW konnte sich hauchdünn durchsetzen und sich den Titel sichern.
Trotz der umstrittenen Niederlage im Einzel Finale und der ersten Enttäuschung konnte sich Rita bei der Siegerehrung über ihre hervorragenden Leistungen an diesem Tag und über die beiden Silbermedaillen freuen.


