Sommer Gasshuku 2013

Karate Abteilung des TUS Alztal Garching präsentiert sich glanzvoll

150 Teilnehmer bei internationalem Karate Sommercamp – Leitung durch ranghöchsten Trainer in Europa – Gute Organisation gewürdigt

 

150 Teilnehmer haben beim internationalen Sommercamp (Gasshuku) der Karateabteilung des TUS Alztal in der Dreifachhalle und am Sportplatz trainiert. Die weiteste Anreise hatten Sportler aus Finnland. Geleitet wurde das Camp von Shihan Jamal Measara, dem höchsten Trainer (Sensei) in Europa.

Abteilungsleiter Manfred Pfeiffer bezeichnete es als große Ehre für Garching und den Sportverein, diese einmal im Jahr stattfindende Veranstaltung ausrichten zu dürfen. TUS Vorsitzender Maik Krieger zeigte sich stolz darüber, dass das Gasshuku in Garching stattfinde, existiere die Karate Abteilung des TUS doch erst seit 2011. Bürgermeister Wolfgang Reichenwallner sprach von der hohen Bedeutung des Karatesports, wenngleich sein Wissen darüber lediglich aus dem Film „Karate Kid“ stamme. BLSV Kreisvorsitzender Dieter Wüst freute sich über das sportlich Highlight im Landkreis. Er hob vor allem die integrierende Jugendarbeit hervor, die durch den Karatesport ideal geleistet werden könne. Sozialverhalten könne man vor allem im Verein lernen. Pfarrer Günter Eckl, der sich bekennender Weise mehr dem Fußball zugetan fühlt, fand die erste Regel des Karatesports sehr ansprechend: Karate beginnt und endet mit Respekt. In diesem Sinne segnete Eckl die Teilnehmer der Veranstaltung.

Jamal Measara zeigte sich dem Alt-Neuöttinger-Anzeiger gegenüber sehr angetan von der sehr gut organisierten Veranstaltung. In diesem Ausmaß habe er dies nicht erwartet. Das gesamte Sportzentrum habe ein ideale Lage – man könne es sich besser nicht wünschen. Gerne würde er die Veranstaltung wieder nach Garching bringen. Er selbst sei bereits dreimal in Garching gewesen, jetzt aber das erste Mal für solch einen Lehrgang. Auf die Frage, ob die Hitze das Training beeinträchtige, meinte Measara, dass man die Hitze bei den Teilnehmern wohl bemerke. Er lobte dennoch vor allem die Garchinger Kinder, die sehr fit seien und hoch konzentriert und diszipliniert mitgearbeitet hätten, sie würden sehr schnell begreifen und dafür galt sein großes Lob den Trainern. Besonders erfreut war Measara darüber, dass in Garching und in der Umgebung der alte traditionelle Karatestil praktiziert wird, der sehr viel Wert auf Selbstverteidigung lege und nicht nur den Sport sehe.

Die Veranstalter hatten sich auch mit dem Rahmenprogramm große Mühe gegeben. So erlebten die Gäste Aufführungen der „Unterbergler Goaßlschnalzer“ und der historischen Schwertkämpfer des TUS. Die Band von Karate-Trainerin Claudia Reiter sorgte für einen stimmungsvollen Ausklang des Trainingscamps.